Eröffnung Fotoausstellung in der Nikolaikirche Luckau

Die Fotografin Sabine Steputat zeigt ihre Syrienbilder 2005 und Heute.

Am Sonntag, der 17. Juli 2016 wird um 17 Uhr die Fotoausstellung „Woher-Wohin“ von Sabine Steputat eröffnet.

Die freie Fotografin hat Syrien im Jahr 2005 für eine Reisereportage besucht. Ihre Bilder von damals stellt sie Bildern aus dem heutigen zerstörten Syrien gegenüber.

Die Ausstellungseröffnung findet in der Nikolaikirche Luckau im Rahmen eines Orgel- und Chorkonzertes mit Kantor Focko Hinken statt.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

 

 

 

Fünf Jahre nach dem Beginn des ‚Arabischen Frühlings‘ – eine Bilanz

Di, 28.06. 2016, 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus  Am Markt 32, 15926 Luckau

Der Sturz des tunesischen Diktators Ben Ali im Januar 2011 nach landesweiten Demonstrationen inspirierte ähnliche Proteste in fast allen arabischen Ländern. Die Bevölkerung hoffte auf tiefgreifende Veränderungen in wirtschaftlicher, sozialer und politischer Hinsicht. Bis auf Tunesien, einem Staat, in dem der demokratische Prozess eventuell gelingen könnte, befinden sich heute die beteiligten Länder in einer brisanten Situation. Im Fall von Syrien mündete der ursprünglich friedliche Protest in einen bis heute andauernden Bürgerkrieg.  

In Luckau gestalten die Referenten Nabil Yacoub, ägyptischer Journalist und Menschenrechtsaktivist, sowie Wolfram Tschiche, Philosoph und Publizist, diesen Abend im Mehrgenerationenhaus. Ein Rückblick auf Ursachen, Hergang und Gründe für das Scheitern des „arabischen Frühlings“ verschafft den Zuhörern einen Überblick. Das Erstarken des „Islamischen Staats“, die Auswirkungen der Flüchtlingswelle auf Europa und mögliche Lösungen für den arabischen Raum werden vorgestellt und zur anschließenden Diskussion gestellt.

Willkommensfest an der Schanze am 28. Mai

Ein gelungenes Willkommesfest für 300 Menschen verschiedener Nationen hat der Verein Mensch Luckau in der Gemeinschaftsunterkunft „An der Schanze“ organisiert.

1. Internationaler Wandertag des Landkreises Dahme-Spreewald am 29.4. 2016

Spreewaldspaziergang

Zum Auftakt der Europawoche fand der 1. Internationale Wandertag des Landkreises Dahme-Spreewald in Lübben statt.

Unter dem Motto „Anerkennung statt Ausgrenzung“ sollte die Wanderung ein Zeichen für einen respektvollen Umgang und die Bereitschaft zur Weltoffenheit gegenüber Menschen aller Nationen setzen. Die begleitete Wanderung führte durch die idyllische Spreewaldlandschaft rund um Lübben.

Die Streckenlänge von 5,5 Kilometern führte vom Treffpunkt an der Tourist-Information Lübben über den Burglehn zur Jugendherberge. Der historisch bedeutende slawische Burgwall wurde besichtigt. An der Jugendherberge gab es einen Imbiss und anschließend ging es durch den Ortsteil Steinkirchen wieder zurück zur Touristinfo.

Einheimische und Zugezogene aller Nationen haben die Gelegenheit genutzt, sich kennen zu lernen und gemeinsam ihre neue und alte Heimat zu genießen.

Fußballspiel mit Flüchtlingen

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Zu einem spontanen Fußballspiel trafen sich Teilnehmer der AWO Spreewaldwerkstätten mit Flüchtlingen aus Afghanistan, dem Iran und Syrien in Luckau.

Die Spieler der AWO waren Teilnehmer des Seminars „Migration und Umgang mit anderen Kulturen“, das im Rahmen einer qualifizierten Maßnahme von der AWO angeboten wurde. Da die Flüchtlinge in großer Zahl kamen, wurden drei Mannschaften gebildet, die im Modus „Jeder gegen Jeden“ gegeneinander antraten. Dabei zeigte sich die syrische Mannschaft als spielstärkstes der drei Teams. Das gemischte Team aus Afghanistan/Iran wurde am Ende Zweiter vor den Teilnehmern der AWO-Werkstätten. Die Spiele waren umkämpft, liefen aber in sehr fairer und freundschaftlicher Atmosphäre ab. Unter den Flüchtlingen zeigten sich einige Spieler, die durchaus das Potenzial für die Landesklasse oder Kreisoberliga haben.

Der Verein „Mensch Luckau“ (Kontakt 0174/8948600) und die AWO-Werkstätten beschlossen spontan eine Wiederholung der Aktion. Bis dahin wird Hans Lamich vom Verein „Mensch Luckau“ mit den Geflüchteten wöchentlich trainieren. Gebraucht werden für die Migranten noch Fußballschuhe und Trainingskleidung, da es auf dem Rasen mit normalen Turnschuhen etliche Glätte-Stürze gab.