1. Internationaler Wandertag des Landkreises Dahme-Spreewald am 29.4. 2016

Spreewaldspaziergang

Zum Auftakt der Europawoche fand der 1. Internationale Wandertag des Landkreises Dahme-Spreewald in Lübben statt.

Unter dem Motto „Anerkennung statt Ausgrenzung“ sollte die Wanderung ein Zeichen für einen respektvollen Umgang und die Bereitschaft zur Weltoffenheit gegenüber Menschen aller Nationen setzen. Die begleitete Wanderung führte durch die idyllische Spreewaldlandschaft rund um Lübben.

Die Streckenlänge von 5,5 Kilometern führte vom Treffpunkt an der Tourist-Information Lübben über den Burglehn zur Jugendherberge. Der historisch bedeutende slawische Burgwall wurde besichtigt. An der Jugendherberge gab es einen Imbiss und anschließend ging es durch den Ortsteil Steinkirchen wieder zurück zur Touristinfo.

Einheimische und Zugezogene aller Nationen haben die Gelegenheit genutzt, sich kennen zu lernen und gemeinsam ihre neue und alte Heimat zu genießen.

Fußballspiel mit Flüchtlingen

20160419_152014

Zu einem spontanen Fußballspiel trafen sich Teilnehmer der AWO Spreewaldwerkstätten mit Flüchtlingen aus Afghanistan, dem Iran und Syrien in Luckau.

Die Spieler der AWO waren Teilnehmer des Seminars „Migration und Umgang mit anderen Kulturen“, das im Rahmen einer qualifizierten Maßnahme von der AWO angeboten wurde. Da die Flüchtlinge in großer Zahl kamen, wurden drei Mannschaften gebildet, die im Modus „Jeder gegen Jeden“ gegeneinander antraten. Dabei zeigte sich die syrische Mannschaft als spielstärkstes der drei Teams. Das gemischte Team aus Afghanistan/Iran wurde am Ende Zweiter vor den Teilnehmern der AWO-Werkstätten. Die Spiele waren umkämpft, liefen aber in sehr fairer und freundschaftlicher Atmosphäre ab. Unter den Flüchtlingen zeigten sich einige Spieler, die durchaus das Potenzial für die Landesklasse oder Kreisoberliga haben.

Der Verein „Mensch Luckau“ (Kontakt 0174/8948600) und die AWO-Werkstätten beschlossen spontan eine Wiederholung der Aktion. Bis dahin wird Hans Lamich vom Verein „Mensch Luckau“ mit den Geflüchteten wöchentlich trainieren. Gebraucht werden für die Migranten noch Fußballschuhe und Trainingskleidung, da es auf dem Rasen mit normalen Turnschuhen etliche Glätte-Stürze gab.