Corona-Update

Zur Covid-19 Lage in den Landkreisen der Länder Brandenburg und Berlin …
 Allgemeine Regeln für das Quartier*53

Die Angebote des Vereins Mensch Luckau e.V. im Quartier*53 orientieren sich an dem Standardwert des Gesundheitsamtes des Landkreises Dahme-Spreewald Anzahl der Neuinfektionen pro 100000 Einwohner in den letzten 7 Tagen – auch 7-Tages-Inzidenz auf der Hompage des Landkreises immer aktuell einzusehen unter Corona-Update LDS Aktuelle Neuigkeiten.

Detaillierte Infornationen bietet auch die Stadt Luckau unter Aktueller Sachstand / Lage zum Coronavirus für den Bereich Dahme-Spreewald und Luckau

  • Ab einem Wert von 35 Neuinfektionen dürfen sich in den Räumlichkeiten des Quartier*53 maximal 7 Personen mit Mund-Nase-Bedeckung aufhalten. Die Mund-Nase-Bedeckung („Maske“) ist dann zwingend die ganze Zeit notwendig. Die übrigen Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.
  • Ab einem Wert von 50 Neuinfektionen nach dem Landkreiswert oder 5 aktuellen Infektionen im Bereich der Stadt Luckau werden die Angebote des Vereins Mensch Luckau e.V. im Quartier*53 geschlossen.

 

Unsere derzeitigen Angebote …

=> Von Luckauern für Luckauer in der Lindenstraße 66 – Second Hand

Die Kleiderkammer ist immer am Dienstag  und am Donnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr geöffnet!

→ Spenden können ab 14:00 Uhr abgegeben werden.

=> Quartier*53: Beratung für alle jeden Dienstag ab 17:00 Uhr

Hilfe bei Anträgen, Bewerbungen, Lebenslauf und Beratung Mensch Luckau

Bitte vereinbaren Sie telefonisch unter 0174 894 8600 oder per E-Mail an info@mensch-luckau.de einen Termin.

=> Quartier*53: Deutschkurs für Frauen mit und ohne Kinder

kostenlos: am Montag und Mittwoch von 9:00 bis 11:00 Uhr

Beginn: 01.11.2021

Es gilt die 3-G-Regel: NUR für Geimpfte oder Getestete oder Genesene

=> Quartier*53: Spielenachmittag für Kinder

Jeden Freitag in 2 Gruppen für alle Kinder ab 4 Jahren:

1. Gruppe von 17:00 bis 18:30 Uhr

2. Gruppe von 18:30 bis 20:00 Uhr

=> Fußball für alle Jugendlichen und Erwachsenen jeden Mittwoch ab 18:00 Uhr (für weitere Infos bitte klicken)

=> Beratungen des Migrationsfachdienstes auf telefonische Anfrage – BITTE ANRUFEN!

  • Frau Zimina 03546 181009 oder 0159 01298760 oder n.zimina@migration-luebben.de
  • Frau Hessler 03546 181009 oder k.hessler@migration-luebben.de

=> Kunstprojekte mit Katrin Meißner in Calau für Herbst 2021 in Planung

Begegnungscafé

Unser Begegnungscafé ist geschlossen – wir sehen uns im nächsten (Früh-)Sommer wieder

Am 29. September war die letzte Chance in diesem Jahr, mit unserem Barista Stephan und vielen anderen netten Menschen, ein Käffchen vor dem Quartier*53, Am Mühlberg 53 zu trinken, Kuchen zu essen und zu plaudern. Bis nächstes Jahr im (Früh-)Sommer!

Quartier*53 – Beratung und Begegnung

Quartier*53 – Nachbarschaft gemeinsam gestalten:

Der Treff im Viertel für Beratung, Begegnung und ehrenamtliches Engagement

Mittwoch Begegnungscafé ab 15:00 Uhr (derzeit in der Winterpause)

Beratung für alle, Anträge, Lebenslauf, Bewerbung, Hilfe für alle Dienstag ab 17:00 Uhr

Kunstprojekte in Calau sind für den Herbst in Planung

Migrationsfachdienst von Diakonie und Caritas

auf telefonische Anfrage: bitte klicken Sie hier für weitere Informationen

 

 

Das Quartier*53 wird unterstützt von der Stadt Luckau, dem Landkreis Dahme-Spreewald und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg.

Aktivitäten 2021

Die Corona-Pandemie bringt für den Verein „Mensch Luckau“ nach wie vor einige Einschränkungen mit sich.
Langsam sinkt der Inzidenzwert in LDS unter 50. Nach und nach werden wir die Angebote im Quartier*53 im Wohngebiet Am Mühlberg in Luckau wieder aufnehmen. Die Kleiderkammer „Von Luckauern für Luckauer“ in der Lindenstraße 66 ist wieder geöffnet. Als weitere Aktivitäten bieten wir an
  • Einkaufshilfe mit dem gesponserten Sozialmobil
  • Beratung für alle (Hilfe bei Bewerbungen, Formularen, Anträgen etc.)
  • Kunstprojekt für Kinder und Jugendliche

„Unsere ehrenamtliche Arbeit bewegt sich seit dem Frühjahr 2020 ständig zwischen Gas geben und Bremsen“, beschreibt der Vorstandsvorsitzende Gerd Kaufmann die Herausforderung. „Wir mussten uns ständig neu orientieren, weil sich die Rahmenbedingungen immer wieder änderten.“ Viele der ursprünglich geplanten Aktivitäten mussten im ersten Lockdown von Mitte März bis Mai erst einmal auf Eis gelegt werden. „Untereinander und mit den Geflüchteten in Luckau blieben wir über die sozialen Medien in Kontakt, wie auch jetzt wieder.“

Neue Kooperation in Luckau

Mit den ersten Lockerungen konnten im vergangenen Jahr auch die ersten Aktivitäten wieder aufgenommen werden. „Wir haben uns bemüht, wieder Angebote unter den besonderen Bedingungen der Pandemie zu machen“, sagt Gerd Kaufmann. Dazu zählten auch neue Kooperationen, zum Beispiel mit dem Träger der Gemeinschaftsunterkunft „An der Schanze“. Dort nähten Geflüchtete beispielsweise Alltagsmasken für alle Luckauer. Als zweites Projekt wurde im Zuge der Schulschließungen mit Födergeldern der Mittelbrandeburgischen Sparkasses ein Lernraum für die Kinder eingerichtet, der auch jetzt wieder rege genutzt wird.

Weiter im Quartier*53

Sobald es geht, will der Verein die Aktivitäten im Quartier*53 wieder aufleben lassen. Lernmöglichkeiten, Kinderbetreuung, Begegnungscafé und weiteres sollen wieder stattfinden. Die Finanzierung des etablierten Anlaufpunktes ist laut Gerd Kaufmann gesichert. Der Landkreis Dahme-Spreewald wird es weiter fördern. „Auch der Untermietvertrag mit der Stadt Luckau ist für die nächsten zwei Jahre verlängert worden“, ergänzt Vereinsmitglied Stephan Teske.
Somit könne auch die bereits seit längerer Zeit bestehende Beratung von Diakonie und Caritas sowie die von Simone Sikorski und Hamed Asrami ehrenamtlich angebotene Hilfe bei Anträgen, Bewerbungen und Lebensläufen von allen Luckauern wieder genutzt werden.

Kinderprogramm erfolgreich

Sehr gut angenommen wurde im vergangenen Jahr auch ein neu geschaffenes Unterhaltungsprogramm für Kinder mit Malen, Basteln und Spielen, betreut von Susanne Herms und weiteren Ehrenamtler*innen. Der Zuspruch sei im Sommer so groß gewesen, dass zwei Gruppen gebildet werden mussten, wie Stephan Teske erläutert.

Begegnungscafé

Eine ähnliche Entwicklung wünscht sich das Vereinsmitglied auch für das seit dem vergangenen Sommer an jedem Mittwochnachmittag stattfindende Begegnungscafé am Quartier*53. Wie der Name es ausdrückt, sollen sich hier die neuen Bewohner vom Luckauer Mühlberg in lockerer Runde mit jenen zusammenfinden, die schon länger dort wohnen.„Es ist eine Möglichkeit für alle Nationen, sich näher kennenzulernen. Auch die Spätaussiedler fanden im vergangenen Jahr zu dieser Runde, die deutschen Bewohner sind allerdings noch sehr zurückhaltend“, beschreibt Stephan Teske die Entwicklung. Sobald es wieder möglich ist, werde auch das Begegnungscafé wieder im Freien stattfinden.

Kleiderkammer in den Startlöchern

Auch die Kleiderkammer – der Secon Hand Laden „Von Luckauern für Luckauer“ – wird dann wieder öffnen. Derzeit sichten und sortieren Sigrun Teske und Waltraud Adler den Bestand. Die Spendenbereitschaft sei nach wie vor hoch, viele Leute riefen beim Verein an. Doch weil zurzeit die Türen geschlossen bleiben müssen, fehle der Platz, um Neues unterzubringen. „Deshalb wäre es schön, wenn die Spender ihre Dinge aufbewahren, bis die Corona-Maßnahmen wieder gelockert werden, Menschen wieder in die Kleiderkammer kommen können und sich Dinge abholen. Wir heißen ‚Mensch Luckau‘ und sind für alle Einwohner in Luckau und den Ortsteilen da“, betont Stephan Teske.

Mobile Einkaufshilfe für Ältere

Das gilt auch für ein noch junges Angebot des Vereins, die mobile Einkaufshilfe für ältere Bewohner. Mit dem vom Energiepark­entwickler UKA gesponserten Sozialmobil fährt der Luckauer Verein derzeit an jedem Mittwoch mit zwei Seniorinnen aus Görlsdorf nach Luckau zum Einkaufen. Das Angebot kann gern von weiteren Interessenten angenommen werden. Wer Bedarf hat, kann sich melden bei Stephan Teske unter der Telefonnummer: 0170 1703524.

„Unser Verein ist offen für alle, unsere Angebote richten sich nicht nur an Geflüchtete und Migranten. Wer sich mit Ideen einbringen möchte, die das Zusammenleben in Luckau befördern, kann sich bei uns melden“, sagt Gerd Kaufmann. Mitgliedschaft im Verein sei dafür keine Voraussetzung, der Verein unterstütze dabei unter anderem mit Förderanträgen. Gelungen sei dies im vergangenen Jahr zum Beispiel mit Kunstprojekten, die von der Calauer Künstlerin Katrin Meißner und dem Luckauer Künstler Reza Reza angeboten wurden.

Quelle: Birgit Keilbach, Lausitzer Rundschau vom 15.01.2021

Foto: Stephan Teske

Tafel der Demokratie

Verein Mensch Luckau richtete am 03.10.2020 eine „Tafel der Demokratie“ aus
Ehrenamtliche beteiligen sich an bundesweiter Aktion

Mit einer Kaffeetafel im Garten des „Quartier*53“ hat sich der Verein Mensch Luckau e.V. an der bundesweiten Aktion des Bürgerzentrums Neue Vahr aus Bremen — „Tafel der Demokratie“ — beteiligt. Schirmherr der Aktion war der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Thomas Oppermann (SPD). Sinn der Veranstaltung war, Menschen zusammen zu bringen, egal ob alt oder jung, Christ oder Muslim, alteingesessen oder erst seit Kurzem hier. So kamen am Tag der deutschen Einheit neben dem Bürgermeister der Stadt Luckau, Gerald Lehmann, dem Gemeindepfarrer, Martin Meyer, und dem Leiter der Gemeinschaftsunterkunft, Kristian Wefers, Familien aus Tschetschenien, Afghanistan, dem Iran, Syrien und Eritrea sowie Deutschland zu einer bunten Tafel zusammen. Bei Gebackenem aus den verschiedenen Ländern verbrachten die Besucher einen entspannten Nachmittag.
Stephan Teske (Mensch Luckau e.V.)

Unser gemeinnütziger Verein bietet Beratung und Begegnung für Menschen jeder Nationalität. Mit unsererem ehrenamtlichen sozialen Engagement wollen wir Nachbarschaft gemeinsam aktiv gestalten und ein gelebtes Miteinander unterstützen. Wir freuen uns über Ihre/eure Ideen und Ihre/eure Mitarbeit.

Spendenkonto:
Mensch Luckau e.V.
IBAN: DE29 1806 2678 0002 1025 44
BIC: GENODEF1FWA
Vielen Dank für Ihre/eure Unterstützung!

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Luckauer FDP-Politiker besuchen Begegnungscafé

Parlamentarier erkunden Unterstützung für gemeinnützigen Verein

Mittwochnachmittag, 14.30 Uhr, Sonnenschein, 20 Grad Celsius.

Ehrenamtliche Mitarbeiter des Vereins „Mensch Luckau e. V.“ beginnen im „Quartier*53“ in Luckau, Am Mühlberg 53 mit dem Aufbau des Begegnungscafés, das in den Sommermonaten jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr stattfindet.
Kaffee wird gekocht, Kuchen geschnitten, Kekse bereitgestellt, Gläser, Tassen u.s.w., alles wird zur Selbstbedienung platziert. Zum Schluss werden Tische und Stühle vor den Eingang gestellt. „Bei Regen müssen wir das Begegnungscafé drinnen ausrichten, das ist unter Corona-Bedingungen allerdings schwierig“, erklärt Sigrun Teske, eine der Initiatoren des Begegnungscafés.
Seit dem vergangenen Sommer bietet der Verein allen Luckauern jeden Mittwoch die Möglichkeit, kostenlos Kaffee zu trinken und den selbstgebackenen Kuchen zu probieren. Gedacht war das Café, wie der Name schon ausdrückt, als Möglichkeit für Luckauer sich zu begegnen. Geflüchtete sollten so Kontakt zur einheimischen Bevölkerung bekommen. „Das ist bisher nur in Ansätzen gelungen“, ist Sigrun Teske noch nicht zufrieden mit der Resonanz. „Zu Beginn saßen mein Mann und ich zeitweise allein hier,“ erklärt sie. In den vergangenen Wochen seien aber immer zwischen zehn und 15 Personen da gewesen. Die Nationalitäten spielen dabei keine Rolle. Ob Syrer, Iraner, Deutsche, Türken, Eritreer, Kameruner, Marokkaner und EU-Zuwanderer oder Spätaussiedler, alle sprechen miteinander und lernen sich kennen.

Heute am 30. September 2020 ist jedoch nicht nur das übliche Cafétreiben angesagt. Mitglieder der FDP Luckau haben sich angemeldet. Die Kommunalpolitiker Jens Graßmel, Lars Hartfelder und Dirk Bärbock wollen sich mit den Verantwortlichen von Mensch Luckau austauschen und fragen, ob und wie sie den Verein  unterstützen können.
Dabei erklären der Vorsitzende des Vereins, Gerd Kaufmann und die ehemalige Vorsitzende Susanne Herms, die verschiedenen Standbeine von Mensch Luckau.
So betreibt der Verein seit Ende 2015 eine Kleiderkammer an der Ecke Lindenstraße/Sandoer Straße, in der es jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr für alle Luckauer Haushaltsartikel oder Kleidung aus Spenden gibt. „Wir werben schon seit geraumer Zeit darum, dass die Kleiderkammer nicht den Geflüchteten, sondern allen Luckauern zur Verfügung steht“, erklärt Sigrun Teske. Allerdings sei die Resonanz unter den deutschen Mitbürgern sehr überschaubar. Ab dem 13. Oktober wird die Kleiderkammer auch dienstags von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.
Außer der Kleiderkammer hat der Verein im Quartier*53 einen Beratungsservice, in dem die Ehrenamtler Simone Sikorski und Hamed Asrami immer dienstags ab 17 Uhr Hilfe bei Anträgen, Bewerbungen, Lebensläufen sowie Beratungen anbieten. Auch dieser Service ist für alle Luckauer offen. Seit Anfang August betreibt der Verein immer freitags ab 15 Uhr ein Unterhaltungsprogramm für Kinder. Susanne Herms betreut alle Kinder, die dabei sein wollen, mit anderen Ehrenamtlichen beim Malen, Basteln oder Spielen. Dazu gibt es Getränke und Süßes oder Obst. Jedes Kind kann sein Lieblingsbuch, Lieblingsspiel oder eine DVD mitbringen. In der Zwischenzeit ist der Andrang so groß, dass die Betreuung in zwei Gruppen (15 bis 17 Uhr und 17 bis 19 Uhr) stattfindet.
In Arbeit ist ein weiteres Standbein des Vereins. Mit dem von dem Energieparkentwickler UKA-Cottbus gesponserten Bus soll in Zukunft eine Einkaufshilfe für Luckauer gestartet werden. Angedacht ist, Bürger aus den Ortsteilen, die nicht mehr ausreichend mobil sind, zu Hause abzuholen und zum Einkauf nach Luckau zu begleiten, inklusive Rückfahrt. Der Service soll kostenlos sein.
Gerd Kaufmann erwähnte auch die gute Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister der Stadt Luckau, Gerald Lehmann, und der WOBAU Luckau, die die Miete für die Kleiderkammer tragen sowie die Unterstützung der Beauftragten für Migration und Integration LDS, Antje Pretky. So übernimmt der Landkreis Dahme Spreewald die Kaltmiete für die Räumlichkeiten im Quartier 53, die der Verein sich mit der Diakonie und der Caritas teilt. Auch der Energieparkentwickler UKA-Cottbus wurde noch einmal gelobt. So überlässt die Firma dem Verein nicht nur den Bus für die Vereinsarbeit, auch die Versicherungskosten sowie die Steuern und Reparaturen werden von UKA übernommen.
Die Politiker waren insgesamt angetan über die Arbeit des Vereins und sagten ihre Unterstützung zu.